Tierschutzverein Europa

Jede Kastration verhindert tausendfaches Tierleid

Jedes Jahr werden unzählige Hunde und Katzen auf der Straße geboren. Ihre Mütter sind unternährt, häufig krank und verletzt. Sie haben kaum eine Chance, ihren Nachwuchs am Leben zu erhalten. Die Kleinen kommen schon geschwächt oder auch krank zur Welt, weil schon die Mutter mangelernährt ist. Ihr Immunsystem ist viel zu schwach, um Krankheiten wie Parvovirose oder Staupe etwas entgegenzusetzen.

Doch es gibt auch Hunde, die einen Besitzer haben, die ungewollt Nachwuchs bekommen. Das Ergebnis finden unsere Tierschutzpartner dann in Kartons vor den Sheltern oder gar in den Mülltonnen. Im vergangenen Jahr hatten wir besonders viele solcher „Müllbabys“, viele haben die „Entsorgung“ nicht überlebt.

Wir wollen gemeinsam mit euch und unseren Partnern aktiv gegen dieses Elend ankämpfen, indem wir mehr tun, als uns immer nur um die Nachsorge zu kümmern. Wir wollen der Ursache mit einem Kastrationsprogramm entgegen arbeiten. Die liebe Ilinca, vom rumänischen Tierheim in Odai bei Bukarest, hat uns dazu einen wunderbaren Kontakt vermittelt: Doina. Sie organisiert seit 7 Jahren erfolgreich Kastrationsprojekte in Rumänien. Wir sind dankbar, dass wir mithilfe ihrer Organisation der Aktion vor Ort in kurzer Zeit möglichst viele Hunde und Katzen kastrieren können. Wir sind einer Meinung, dass Kastration ein wichtiger Schritt ist, um Tierleid zu verhindern. Es geht dabei um Verantwortung, Fürsorge, Liebe und Würde. Am 23. Januar startet unsere Zusammenarbeit und wir freuen uns sehr darüber. Möglich ist das nur, weil schon viele von euch, die wir direkt angesprochen haben, großzügig für die Aktion gespendet haben.

Vor Ort stellen Tierärztinnen und Tierärzte ihre Fachkompetenz und ihre Zeit zur Verfügung. Es wird ausschließlich minimalinvasiv operiert. Das heißt, es gibt nur einen kleinen Schnitt, sodass der Heilungsprozess einfach ist. Eingeladen sind alle Hunde- und Katzenbesitzer, die sich eine Kastration nicht leisten können. Denn da in Rumänien auch Hunde, die ein zu Hause haben, sich oft frei bewegen dürfen, sind es die unkastrierten Besitzerhunde, die für ungewollten Nachwuchs bei den Straßenhunden und -katzen sorgen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Hilfe so am effizientesten wirkt.

Wir bitten euch um Spenden für „Kastration gegen Tierleid“. Unser großes und ehrgeiziges Ziel ist es, mit eurer Hilfe ein dauerhaftes Kastrationsprogramm in Rumänien ins Leben zu rufen. Dazu gehört auch Informationsmaterial, das an Schulen verteilt wird. Auch die Schülerinnen und Schüler selbst sollen in Verteilaktionen eingebunden werden. Denn nur wenn die nächste Generation für den Tierschutz sensibilisiert wird, kann sich langfristig etwas ändern.

Kastration ist eine besonders wirksame Möglichkeit Tierleid nicht nur zu lindern, sondern zu verhindern. Mit eurer Unterstützung kann es uns gelingen, dass weniger Welpen ein schreckliches Ende auf der Straße finden und weniger Hunde und Katzen ihr ganzes Leben im Tierheim verbringen müssen oder auf den Müllhalden in den Vorstädten.

Wir freuen uns über Spenden mit dem Stichwort „Kastration gegen Tierleid“

Tierschutzverein Europa e. V.
Mainzer Volksbank e.G.
IBAN: DE25551900000795039015
BIC: MVBMDE55XXX

Oder direkt über unseren Paypal Button

Am 23. Januar geht es los mit einer Aktion in Herasti (ca. 35 km entfernt von Bukarest). Am Montag hat unsere Kooperationspartnerin Doina, die alles vor Ort organisiert, den Aufruf gestartet und heute am Mittwoch ist schon alles ausgebucht.

Wir werden euch natürlich mit Doinas Berichten und online-Tagebüchern auf dem Laufenden halten. Und unter „Erfolge“ auf der Webseite könnt ihr regelmäßig einsehen, was für das Projekt gespendet wurde.





Bianca Kaiser (Sprachen: Deutsch, Englisch)
Handy: 0172 6284569
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